Sozialdienst katholischer Frauen Aachen

Zeigen Sie Solidarität mit Flutopfern im Westen Deutschlands

Caritas und Bistum Aachen starten Solidaritätsaktion für Flutopfer

Solidaritätsaktion (c) DiCV
Datum:
Mo. 6. Dez. 2021
Von:
SkF Aachen / iba

Aktion beginnt am 6. Dezember unter dem Motto #gemeinsamallezusammen - Gemeinsamer Aufruf von Generalvikar Dr. Andreas Frick und Stephan Jentgens, Diözesancaritasdirektor im Bistum Aachen

Aachen, 03.12.2021 – Das Bistum Aachen und der Caritasverband für das Bistum Aachen rufen beginnend mit dem Nikolaustag am 6. Dezember zu einer Solidaritätsaktion für die Menschen in den Flutgebieten im Westen Deutschlands auf. Mit einem beleuchteten Fensterbild sollen Menschen ihre Verbundenheit mit den Betroffenen zeigen und für sie spenden.

„Die Flutwelle, die ganze Landstriche im Westen von Deutschland heimgesucht hat, ist fast fünf Monate her, und noch immer können Betroffene nicht in ihre Wohnungen und Häuser, leben in Übergangswohnungen oder befinden sich in den Anfängen des Wiederaufbaus“, heißt es in einem gemeinsamen Brief von Generalvikar Dr. Andreas Frick und von Stephan Jentgens, Diözesancaritasdirektor im Bistum Aachen, an Kirchengemeinden und Caritas-Einrichtungen. Besonders die Advents- und Weihnachtszeit sei eine Zeit, in der sich die Menschen nach Geborgenheit, Besinnlichkeit und Nähe sehnten. Für viele Menschen in den betroffenen Gebieten und auch darüber hinaus sei diese Zeit in diesem Jahr besonders schwer.

„Daher bitten wir Sie, ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität zum Ausdruck zu bringen. Wir laden Sie alle ganz herzlich ein, bei der Fensterbildaktion #gemeinsamallezusammen mitzumachen“, schreiben Frick und Jentgens weiter. Die Aktion dauert vom 6. Dezember, dem Nikolaustag, bis zum 6. Januar, dem Dreikönigstag. „Gerade die Advents-und Weihnachtszeit ist eine Zeit, in der in unseren Kirchen und Wohnungen Licht eine große Rolle spielt. Die Welt heller machen können wir alleine schon dadurch, wenn wir auch diejenigen nicht vergessen, die nach der Flut vor dem Nichts stehen, und ihnen helfen“, sagt Generalvikar Dr. Andreas Frick.

Und so kann man mitmachen: Auf der Internetseite des Diözesancaritasverbandes Aachen gibt es unter www.caritas-ac.de/gemeinsamallezusammen eine Fensterbildvorlage zum Ausdrucken. Die kann ausgeschnitten, mit farbigem Transparentpapier beklebt und ins Fenster gehängt und mit einer Kerze oder einem LED-Licht beleuchtet werden. Detaillierte Anweisungen finden sich auf der Fensterbildvorlage. „So geben Sie zu erkennen, dass Sie die Menschen, die immer noch mit den Folgen der Flutkatastrophe zu kämpfen haben, gerade in der Advents- und Weihnachtszeit nicht vergessen haben“, schreiben Frick und Jentgens weiter. Fotos von den Fensterbildern können mit dem Hashtag #gemeinsamallezusammen bei Facebook mit einer Verlinkung zum Caritasverband (@caritasimbistumaachen), zum Bistum Aachen (@bistumaachen) oder auf Instagram mit einer Verlinkung zu youngcaritas (@youngcaritas_bistum_ac) sowie zum Bistum Aachen (@bistumaachen) gepostet werden. Zudem können Bilder auf der Internetseite www.caritas-ac.de/gemeinsamallezusammen hochgeladen werden.

Damit die Betroffenen in den Flutgebieten weitere Unterstützung und Hilfe erfahren, werden weitere Spenden benötigt. „Bitte unterstützen Sie die Menschen mit Ihrer Geldspende“, rufen der Generalvikar und der Diözesancaritasdirektor auf. Spenden werden erbeten auf das Spendenkonto des Caritasverbandes für das Bistum Aachen, IBAN: DEDE92 3706 0193 0001 3101 00, BIC: GENODED1PAX, Stichwort: „Fluthilfe“, oder auf das Konto des Solidaritätsfonds für vom Hochwasser betroffene Kinder und Familien des Bistums Aachen: IBAN, DE72 3706 0193 1000 1000 60, BIC:GENODED1PAX.

„Wir würden uns sehr freuen, wenn viele Menschen in unserem Bistum und darüber hinaus diese Aktion mittragen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Solidarität“, heißt es in dem Brief von Frick und Jentgens weiter. Diözesancaritasdirektor Stephan Jentgens glaubt, dass bei der Überwindung der Folgen der Flut ein langer Atem gefragt ist: „Die Schäden zu beseitigen, Strukturen wiederherzustellen wird kein Sprint, sondern ein Ausdauerlauf. Und den können wir nur durchhalten, wenn wir zusammenstehen und vor allem diejenigen besonders im Blick haben, die wenig hinzuzusetzen haben und die auch sonst von der Gesellschaft abgehängt sind“, sagt er.

Der Caritasverband für das Bistum Aachen verwaltet – auch im Auftrag des Bistums Aachen – Spendengelder für Flutopfer, die bislang über den Solidaritätsfonds des Bistums für vom Hochwasser betroffene Kinder und Familien (derzeitiger Stand: 600.000 Euro) sowie Caritas international im Bistum Aachen eingegangen sind. Insgesamt stehen derzeit annähernd 4,1 Millionen Euro zur Verfügung. (iba / Na 055)